Sorgen kennen wir alle. Sie schleichen sich ein, wenn wir an unsere Zukunft denken, wenn uns Probleme überwältigen oder wir die Kontrolle verlieren. Doch es gibt eine einfache und wirksame Verteidigung: Bleib im Gespräch mit Gott.

Wenn du deine Gedanken mit ihm teilst, ordnen sie sich neu. Du beginnst, positiver zu denken und die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen – aus Gottes Sicht. Sorgen verlieren ihre Macht Schritt für Schritt.

Doch Gespräch bedeutet mehr als Reden. Es heißt auch Zuhören. Mach deine Gedanken zu einem Dialog mit Gott. Lade ihn ein, dein täglicher Gesprächspartner zu sein – nicht nur sonntags, sondern mitten in deinem Alltag.

 

Drei Hilfen für den Alltag

  1. Bleib nicht in der Zukunft hängen
    Wer ständig im Kopf „Was wäre, wenn …?“ durchspielt, baut sich unnötige Ängste. Sorgen wachsen wie Pilze aus dem Boden, wenn wir uns in Fantasien über mögliche Probleme verlieren.
    👉 Praktisch: Wenn du dich wieder beim Grübeln erwischst, sag bewusst: „Jesus, das gehört dir. Ich lebe heute, nicht in meinen Ängsten von morgen.“
  2. Erinnere dich an Gottes GegenwartJesus hat uns ein starkes Versprechen gegeben:Matthäus 28,20: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit.“

    Rechne im Alltag damit, dass er wirklich da ist. Nicht nur in den großen Krisen, sondern auch in den kleinen Entscheidungen.
    👉 Praktisch: Stell dir in stressigen Momenten vor, wie Jesus direkt neben dir sitzt und sagt: „Ich bin hier.“

  1. . Übe geistliche DisziplinUnsere Gedanken schweifen gern ab – zu Sorgen, Ängsten oder endlosen „Wenn-dann“-Szenarien. Doch Gottes Gegenwart ist heller und stärker als alle Fantasievorstellungen.
    👉 Praktisch: Mach es dir zur Gewohnheit, deine Gedanken wie einen „Dialogzettel“ mit Gott zu führen. Zum Beispiel: „Jesus, ich denke gerade an … was sagst du dazu?“
  2. Jesus über SorgenJesus hat es in Lukas 12 unmissverständlich gesagt:Lukas 12,22–31: „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. … Betrachtet die Raben … Gott ernährt sie doch. Wie viel wertvoller seid ihr als die Vögel! … Betrachtet die Lilien … selbst Salomo in all seiner Herrlichkeit war nicht gekleidet wie eine von ihnen. … Trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch dies alles hinzugefügt werden.“

    Was für eine Einladung: Statt dich im Kreis der Sorgen zu drehen, darfst du dich auf Gott und sein Reich konzentrieren. Er kümmert sich um den Rest.

     

  3. Gottes Kraft in unsDie Bibel geht noch weiter:Epheser 3,20–21: „Dem aber, der weit über die Maßen mehr zu tun vermag, als wir erbitten oder uns vorstellen können, gemäß der Kraft, die in uns wirkt, ihm sei die Herrlichkeit … von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“

    Das bedeutet: Gott kann mehr tun, als du dir je ausdenken oder erbitten könntest – und er wirkt direkt in dir, wenn du ihm Raum gibst.

Fazit:

Du musst dir keine Sorgen machen. Sie sind kein Schicksal, sondern verlieren ihre Macht, wenn du lernst, im Dialog mit Gott zu leben. Vertraue ihm, bleib nah an seiner Gegenwart – und dein Leben wird erfüllt sein von Frieden, Freude und Herrlichkeit.